Lieder

Alle Lieder auf dieser Seite habe ich einmal gelernt
und ich kann sie heute noch singen. Einige sind
Volksweisen, andere Schlager.

 

 

Volksweisen

 

 

Abenstille

Abendstille überall,
nur am Bach die Nachtigall
Singt ihre Weise
klagend und leise
durch das Tal.

Text: Otto Laub (1805 - 1882)
Musik: Fritz Jöde

*****

 

 

Am Brunnen vor dem Tore

Am Brunnen vor dem Tore
Da steht ein Lindenbaum
Ich träumt in seinem Schatten
So manchen süßen Traum
Ich schnitt in seine Rinde
so manches liebes Wort
Es zog in Freud und Leide
|Zu ihm mich immer fort|

Ich mußt auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht
Da hab ich noch im Dunkel
Die Augen zugemacht
Und seine Zweige rauschten
Als riefen sie mir zu:
"Komm her zu mir, Geselle
|Hier findst du deine Ruh|

Die kalten Winde bliesen
Mir grad ins Angesicht
Der Hut flog mir vom Kopfe
Ich wendete mich nicht
Nun bin ich manche Stunde
Entfernt von diesem Ort
Und immer hör ich´s rauschen:
|"Du fändest Ruhe dort!"|

*****


 

Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen
Die gold’nen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar
Der Wald steht schwarz und schweiget
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille
Und in der Dämmerung Hülle
So traulich und so hold
Gleich einer stillen Kammer
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Mond dort stehen
Er ist nur halb zu sehen
Und ist doch rund und schön
So sind wohl manche Sachen
Die wir getrost verlachen
Weil unsere Augen sie nicht seh’n.
So legt euch denn ihr Brüder
In Gottes Namen nieder
Kalt ist der Abendhauch
Verschon uns, Gott, die Strafen
Und lass uns ruhig schlafen,
Und unser’n kranken Nachbar auch.

*****

 

 

Waldeslust

Waldeslust! Waldeslust!
O wie einsam schlägt die Brust!
Ihr lieben Vögelein, stimmt
Eure Lieder ein und singt
Aus voller Brust die Waldeslust!

Waldeslust! Waldeslust!
O wie einsam schlägt die Brust!
Mein Vater kennt micht nicht,
Die Mutter liebt mich nicht,
Und sterben mag ich nicht, bin noch so jung!

Waldeslust! Waldeslust!
O wie einsam schlägt die Brust!
In einer Sommernacht
Ist mir die Lieb erwacht,
Meine Schat ist weit von hier, was liegt daran!

Waldeslust! Waldeslust!
O wie einsam schlägt die Brust!
Kommt einst der Tod herbei,
Ist mir das einerlei,
Legt mich zur kühlen Ruh und sing dazu!

Waldeslust! Waldeslust!
O wie einsam schlägt die Brust!
Ihr lieben Vögelein,
Stimmt eure Lieder ein und singt
Aus voller Brust die Waldeslust!

Waldeslust! Waldeslust!
O wie einsam schlägt die Brust!
Meinen Vater kenn ich nicht,
Meine Mutter liebt mich nicht,
Und sterben mag ich nicht, bin noch so jung.

Waldeslust! Waldeslust!
O wie einsam schlägt die Brust!
Wenn ich gestorben bin,
Tragt mich zum Friedhof hin,
Legt mich ins kühle Grab, dann hab ich Ruh.

*****


 

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